Der 30. Januar 2026 wird vielen Marktteilnehmern als außergewöhnlicher Handelstag in Erinnerung bleiben. Innerhalb weniger Stunden verlor Silber einen erheblichen Teil seines zuvor aufgebauten Kursgewinns. Nach einer extrem dynamischen Aufwärtsbewegung in den Wochen zuvor kam es zu einem abrupten Stimmungsumschwung – mit massiven Kursabschlägen an den Terminbörsen und spürbaren Schockwellen im gesamten Edelmetallsektor. Für viele Anleger wirkte der Preissturz zunächst rätselhaft. Doch ein nüchterner Blick zeigt: Es fiel kein Silberkomet vom Himmel, und auch sonst wurde nichts über eine plötzliche Marktflutung mit physischem Silber bekannt. Es gab weder neue Großfunde noch außergewöhnliche Angebotsmeldungen aus Minenländern. Der Einbruch war kein physischer Angebots-Schock, sondern ein marktmechanisches Ereignis.
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